Kundennutzen bei Verpackungen
Der Kundennutzen wird meist beim Inhalt, beim Produkt
durchdacht. Viele Produktverantwortliche lassen die Verpackung links liegen. Sie
ist nur Mittel zum Zweck, weil es eine Verpackung zum sicheren Transport, zur
Produktbeschreibung oder sonstiges "halt" geben muss. Noch wichtig, sie muss günstig
sein.
Natürlich gibt es Verpackungen die diese Eigenschaften
verbindet, denken wir an den klassischen Faltkarton oder den Standbodenbeutel.
Hier kann man dann noch unterscheiden Verpackungen genutzt als Primär- oder
Sekundärverpackung.
Bei Verpackungen gibt es in den letzten Jahren ein radikales
Umdenken. Kunden wird mehr zugetraut, auch der Gedanke, „man macht nicht immer
alles zum Wohle des Kunden!“. Schließlich gibt es ökonomische Zusammenhänge und
Wettbewerb zu anderen gleichen Produkten oder sogar Austauschprodukten ist
möglich.
Was zunehmend für die Marketingverantwortlichen eine
unbekannte Größe ist, die Digitalisierung und die Frage wie informiert und
entscheidet daraus der Kunde?. Es ist nicht immer ganz so einfach
festzustellen, wieviel Information digital benötigt der Kunde, um eine
Kaufentscheidung zu tätigen?
Es kann sogar passieren, je weniger sich das Produkt in der
digitalen Welt befindet, je weniger Werbung gefahren wird, desto mehr steigt
der Umsatz. Dies scheint sich schon häufig zugetragen zu haben, nur
Werbetreibende und Werbeverkäufer geben dann auch nichts preis. Nun gut, man
kann sagen, dass eine Kampagne noch lange nachwirkt und so die Zahlen beeinflusst.
Als Fazit der Erfahrungen der letzten Jahre bleibt, der
Kunde will schon Werbung empfangen und informiert werden, dann aber wenn er es
will und nicht wenn es ihn nervt. Da sind wir dann in der digitalen Google-Welt
und bei Bedarf wird die Suchmaschine angeworfen und gesucht. Hier erkennt man
auch warum so viele Unternehmen und Produkte Ressourcen nutzen, um bei den
diversen Suchmaschinen bei bestimmten Keyword ganz vorne zu stehen. Zudem
nutzen sie Channels wie Youtube um mit Influencer-Marketing Prominenten Ihre
Produkte bewerben zu lassen. Daher sehen wir immer mehr Produktinformation
(=Werbung) fließend in das soziale Leben eindringen. Die Übergänge zwischen
Werbung und Alltag sind fließend. Kommen dann noch die Transponderfunktion von
Mobiltelefonen dazu, dann wird auch noch individuell jeder Kunden angesteuert,
auf der Basis eines Algorithmus aus herausgefischten Information des Kunden.
Denken Sie nicht aus, das wird langweilig? Der Mensch kann ja aus seiner
Sichtweise gar nicht mehr raus, wenn er nur Informationen bekommt, die er mal
algorithmisch als Interesse gezeigt hat.
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| Offsetdruck auf Blechdosen |
Dagegen ist - um wieder auf die Verpackungen zu kommen -eine
hochwertig bedruckte Blechdose ist eine Augenweide in der Welt der Konsumenten. Sie
hat eine emotionale Wirkung beim Kauf, schafft also den kaufenden Reißimpuls
des Kaufes und aufgrund seines gedanklichen Zweitnutzen, steht sie gedanklich
bereits im Haushalt des Kunden!. Lange bevor ein Algorithmus davon erfährt. Man
sieht die digitale Welt kann auch langsam sein, daher wird es sein, eine
Blechdose wird es noch lange geben, während Suchmaschinen schon längst
ausgestorben sein werden!.